BREMERHAVEN - Ein vom Bundesforschungsministerium gefördertes Projekt untersucht digitale Netzwerke in Häfen auf Sicherheitslücken.

Tatort Hafen: Projekt soll Daten-Schwachstellen aufdecken. "Häfen sind nicht nur ein Umschlagplatz für Güter, sondern auch Datendrehscheiben", sagt Karsten Sohr von der Universität Bremen. "Reeder, Spediteure, Zoll und Hafenamt kommunizieren auf einer gemeinsamen IT-Plattform." Das habe Vorteile, berge aber auch Risiken. Saboteure könnten durch illegalen Zugang zu den Daten die Hafen-Infrastruktur komplett lahmlegen - mit schwerwiegenden Folgen, die auch Verbraucher treffen könnten, denn 90 Prozent aller Güter weltweit werden auf dem Seeweg transportiert.



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